… dann erfolgt dies in der Regel auf Grundlage des Geldwäschegesetzes (GwG).

Das Geldwäschegesetz soll dazu dienen, kriminelle Strukturen und Terrorismus zu bekämpfen. Weil gemäß dem Gesetz Immobiliengeschäfte grundsätzlich für Geldwäsche missbraucht werden könnten, sind alle Immobilienmakler zur Mithilfe verpflichtet. Zwar wird Immobilienmaklern dabei nicht unterstellt, dass sie sich an Geldwäsche beteiligen, der Gesetzgeber sieht aber die Gefahr, dass Maklerkunden mit Hilfe von Immobiliengeschäften Schwarzgeld waschen könnten. Gemäß Geldwäschegesetz sind wir als Maklerunternehmen dazu verpflichtet die Identität unserer Kunden zu überprüfen und diese bei Verdacht auf Geldwäsche bei den Behörden zu melden.

Dabei soll nicht nur die Person selbst überprüft, sondern gegebenenfalls auch Personen, die diese vertreten. Die Identifizierung bei Kaufverträgen erfolgt in dem Zeitpunkt, in dem bei einem Kunden von einem ernsthaften Interesse ausgegangen werden kann und eine hinreichende Bestimmtheit beider Kaufvertragsparteien gegeben ist. Laut Gesetz ist dies der Fall, wenn eine der beiden Parteien von der anderen einen Kaufvertrag erhalten hat, eine Reservierungsvereinbarung oder ein Vorvertrag geschlossen wird oder eine Reservierungsgebühr entrichtet wurde.

Zur Prüfung und Dokumentation muss ein geeignetes Identifikationsdokument wie Personalausweis, Reisepass oder unbefristeter Aufenthaltstitel kopiert oder optisch digitalisiert (z. B. Foto) erfasst werden. Bei juristischen Personen erfolgt dir Prüfung durch Einsicht in das Transparenzregister, einen aktuellen Handelsregisterauszug und evtl. Gesellschafterliste.

Diese Unterlagen müssen von uns mindestens 5 Jahre lang aufbewahrt werden.

 

Das Gesetz können Sie hier einsehen: https://www.gesetze-im-internet.de/gwg_2017/